Batterie OPEL AGM, EFB, GEL 12V
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VARTA F16 Batterie
12V 80Ah 740A Bleiakkumulator
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ENERGIZER EP68J Batterie
12V 68Ah 550A Bleiakkumulator
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EMPEX 56-014 Batterie
12V 50Ah 420A B13 Bleiakkumulator
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VARTA D54 Batterie
12V 65Ah 650A EFB-Batterie
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12V 100Ah 900A B13 Bleiakkumulator
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YUASA YBX7027 Batterie
12V 65Ah 600A EFB-Batterie
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BOSCH 12V 70AH 760A Batterie
12V 70Ah 760A EFB-Batterie
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VARTA B18 Batterie
12V 44Ah 440A Bleiakkumulator
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BOSCH S5 015 Batterie
12V 110Ah 920A Bleiakkumulator
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BOSCH S4 E07 Batterie
12V 65Ah 650A EFB-Batterie
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EXIDE 555 59 Batterie
12V 62Ah 540A B13 Bleiakkumulator
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BOSCH S5 A08 Batterie
12V 70Ah 760A AGM-Batterie
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Autobatterie AGM, EFB, GEL 12V für OPEL: Wie hoch ist der Preis für dieses Produkt?
Die Preise für Fahrzeugteile in der Kategorie Batterie für OPEL reichen von CHF 66.00 bis CHF 199.00, je nach Fahrzeugtyp, Produzent und technischen Daten des Produkts.
Welcher Akku passt zu Opel?
Bei der Auswahl von Opel-Batterien ist besondere Sorgfalt geboten, da viele moderne Modelle über ein Start-Stopp-System, Energiemanagement, zahlreiche elektronische Steuergeräte und Bremsenergierückgewinnung verfügen. Insbesondere bei Fahrzeugen mit Start-Stopp-System und Batterieüberwachung (Sensor/BMS) ist die Wahl des korrekten Batterietyps und die Überwachung seines Zustands entscheidend.
Wichtige Kriterien für Opel-Modelle (insbesondere mit Start-Stopp-System):
- Batterietyp: Es muss eine EFB- oder AGM-Batterie< (je nach Ausstattung) verwendet werden.
- Kapazität: Der Wert sollte sich nach der alten Batterie und den spezifischen Daten für das jeweilige Modell (gemäss VIN/Katalog) richten.
- Kaltstartstrom: Dieser ist essenziell für einen zuverlässigen Start bei kalten Temperaturen und muss mit dem Wert der alten Batterie sowie der Fahrzeugspezifikation übereinstimmen.
- Batterieregistrierung: Bei Fahrzeugen mit Start-Stopp-System und Batteriemanagement (Sensor/BMS) kann nach dem Austausch eine Registrierung der neuen Batterie erforderlich sein (abhängig von Modell und Baujahr).
Obwohl viele neue Opel-Modelle auf den Multi-Energie-Plattformen von Stellantis basieren, müssen die Batterieparameter stets gemäss der jeweiligen Fahrzeugmodifikation ausgewählt und der empfohlene Typ (EFB/AGM) für die korrekte Funktion des Energiemanagements eingehalten werden.
Batterietypen für Opel und ihre Unterschiede
| Parameter | AGM (für Start-Stopp) | EFB (für Start-Stopp, Basisausführung) | Konventionell (Blei-Säure/SLI) |
|---|---|---|---|
| Zyklenfestigkeit (Zyklenfestigkeit) | bis zu 3× höher | ca. 2× höher | Standard |
| Besonderheiten | In der Regel geeignet für Start-Stopp mit hoher Belastung und/oder Rekuperation | Wird normalerweise für Basis-Start-Stopp (ohne oder mit begrenzter Rekuperation) verwendet | Wird normalerweise in Versionen ohne Start-Stopp verwendet |
| Preisbereich* | ~ 170–500 CHF | ~ 120–350 CHF | ~ 80–230 CHF |
| Empfohlene Marken | VARTA, Bosch, Exide, Banner, Yuasa |
||
*Preise inklusive vorgezogener Recyclinggebühr (vRG).
Die Kosten für den Einbau in einer unabhängigen Werkstatt betragen etwa 80 bis 150 CHF. Bei Modellen mit Start-Stopp-System muss die Batterie häufig im Steuergerät registriert (codiert) werden, was die Kosten etwas erhöhen kann.
Typische Batterieabmessungen und -grössen für Opel (je nach Variante)
| Opel-Modell | Gehäusegrösse | Abmessungen (mm) | Empfehlungen |
|---|---|---|---|
| Corsa C | LB1–LB2/L1–L2 | 207–242 × 175 × 175/190 | Konventionelle SLI 44–60 Ah |
| Corsa D | LB1–LB2/L1–L2 | 207–242×175×175/190 | Start-Stopp: AGM 60–70 Ah; ohne Start-Stopp: SLI |
| Corsa E | LB2–LB3/L2–L3 | 242–278 × 175 × 175/190 | Start-Stopp: EFB/AGM 60–70 Ah; ohne Start-Stopp: SLI |
| Corsa F | L2–L3 | 242–278×175×190 | Start-Stopp: EFB/AGM 60–70 Ah; ohne Start-Stopp: SLI |
| Astra G | LB2–LB3 | 242–278×175×175 | Konventionelle SLI 60–74 Ah |
| Astra H | LB2–LB3 | 242–278×175×175 | Konventionelle SLI 60–74 Ah |
| Astra J | LB2–LB4/L2–L4 | 242–315×175×175/190 | Meist (oft mit Start-Stopp): EFB/AGM 70–80 Ah |
| Astra K/L | L3–L4 | 278–315×175×190 | Meist (oft mit Start-Stopp): EFB/AGM 70–80 Ah |
| Insignia A | LB4–LB5/L4–L5 | 278–353×175×175/190 | EFB/AGM 70–80 Ah (wenn ab Werk AGM: nur AGM) |
| Insignia B | L3–L4 | 278–315×175×190 | EFB/AGM 70–80 Ah (wenn ab Werk AGM: nur AGM) |
| Zafira B | LB2–LB3 | 242–278×175×175 | Ohne Start-Stopp: SLI 60–75 Ah; mit Start-Stopp: EFB/AGM |
| Zafira C (Tourer) | LB2–LB4/L2–L4 | 242–315 × 175 × 175/190 | Ohne Start-Stopp: SLI 60–80 Ah; mit Start-Stopp: EFB/AGM |
| Mokka/Mokka X | LB2–LB3 | 242–278×175×175 | Ohne Start-Stopp: SLI 60–75 Ah; mit Start-Stopp: EFB/AGM |
| Crossland X | L3 | 278 × 175 × 190 | EFB oder AGM je nach Ausstattung; wenn ab Werk AGM: nur AGM; 60–80 Ah |
| Grandland X | L3–L4 | 278–315 × 175 × 190 | EFB oder AGM je nach Ausstattung; wenn ab Werk AGM: nur AGM; 60–80 Ah |
| Vivaro | L4–L5 | 315–353×175×190 | EFB/AGM 80–95 Ah |
Die Angaben in der Tabelle sind Richtwerte für gängige Konfigurationen. Die genaue Grösse (einschliesslich Höhe 175/190 mm und Befestigung), der Batterietyp (SLI/EFB/AGM), die Kapazität (Ah) und der Kaltstartstrom (CCA/EN) hängen vom Motor, dem Baujahr und der Ausstattung ab. Beim Austausch sollten Sie den ab Werk verbauten Typ und die Abmessungen beibehalten: Ist ab Werk eine AGM-Batterie verbaut, sollte sie nur durch eine AGM-Batterie ersetzt werden.
Wo befindet sich die Batterie in einem Opel?
Die Einbauposition der Batterie hängt von Modell, Baujahr und Motorisierung ab:
Wo befindet sich die 12-V-Starterbatterie?
- Unter der Motorhaube (Standard): bei den meisten Pkw-Modellen (Corsa, Insignia, Zafira, Mokka).
- Im Kofferraum (unter dem Boden): Astra K – Die Batterie befindet sich bei bestimmten Dieselvarianten und Konfigurationen im Kofferraum unter der Bodenabdeckung. Bei den meisten Modellen befindet sie sich allerdings im Motorraum.Wichtig: Die Starthilfeanschlüsse sind beim Astra K immer im Motorraum herausgeführt, dafür muss man nicht an die Batterie selbst heran.
- Unter dem Sitz/unter der Bodenplatte: Vivaro A (2010–2015) und Vivaro B (2014–2019) – die Batterie befindet sich unter der Bodenplatte unter dem vorderen linken Sitz.
- Zusatzbatterie (zweite): In einigen Versionen des Vivaro B kann eine Zusatzbatterie unter dem Beifahrersitz eingebaut sein (je nach Ausstattung). Sie dient zur Stromversorgung von Zusatzgeräten und ersetzt nicht die Hauptstarterbatterie.
Wichtig: Achten Sie beim Batteriewechsel unbedingt auf die korrekte Polarität. Falls Ihr Fahrzeug über ein Start-Stopp-System verfügt, muss die neue Batterie der werksseitig verbauten Technologie entsprechen (z.B. AGM durch AGM ersetzen). Eine Abweichung kann zu Fehlfunktionen oder der vorübergehenden Deaktivierung des Start-Stopp-Systems führen.
Wie sich die Betriebsbedingungen auf die Batterie auswirken
Die Lebensdauer und Zuverlässigkeit der Batterie hängen unmittelbar von den Einsatzbedingungen ab. Kälte beeinträchtigt die Startleistung, während Hitze den Alterungsprozess beschleunigt. Kurze Fahrten und häufige Staus führen zudem oft zu einer chronischen Unterladung. Die nachfolgende Tabelle fasst typische Szenarien, die damit verbundenen Hauptrisiken für die Batterie und einfache Massnahmen zur Reduzierung des Verschleisses sowie zur Vermeidung von Startschwierigkeiten zusammen.
| Einsatzbedingungen | Beispiele für Klima/Szenarien | Hauptrisiko für die Batterie | Praktische Abhilfe |
|---|---|---|---|
| Starker Frost | Winter unter −15 bis −20 °C, Gebirgsregionen | Geringere Startleistung, Risiko von Unterladung | Wählen Sie eine Batterie, die dem Originaltyp und der Originalgrösse ab Werk entspricht (über die FIN oder die alte Batterie). Innerhalb dieser Baugrösse sollten Sie jedoch eine Batterie mit einem höheren Kaltstartstrom (CCA/EN) bevorzugen. Achten Sie darauf, die Batterie immer vollständig geladen zu halten; bei häufigen Kurzstreckenfahrten ist ein regelmässiges Nachladen empfehlenswert. |
| Hitze | Sommer über +30 °C, Staus | Beschleunigte Alterung und Selbstentladung | Stellen Sie sicher, dass Sie eine qualitativ hochwertige Batterie des korrekten Typs (entsprechend der VIN) verwenden. Überprüfen Sie regelmässig den Ladezustand und die Klemmen. Vermeiden Sie lange Standzeiten, insbesondere mit entladener Batterie. |
| Kurze Fahrten in der Stadt | Häufige Fahrten von 5–10 km, viele Verbraucher | Chronische Unterladung und beschleunigter Verschleiss | Führen Sie regelmässig längere Fahrten durch oder laden Sie die Batterie extern auf. Stellen Sie sicher, dass die Kapazität und der Kaltstartstrom (CCA/EN) nicht unter die Standardwerte fallen. |
| Hohe Luftfeuchtigkeit und Salz | Küstengebiete, Streusalz auf den Strassen | Korrosion an den Klemmen und erhöhter Kontaktwiderstand | Prüfen und schützen Sie die Klemmen vor Korrosion (Reinigung/Klemmenfett), und achten Sie auf sichere Kontakte sowie eine feste Befestigung der Batterie. |
Symptome einer schwachen Batterie bei Opel
Opel-Fahrzeuge reagieren äusserst empfindlich auf Spannungsabfälle. Schon ein leicht reduzierter Ladezustand der Batterie kann daher eine Fülle elektronischer Fehlermeldungen hervorrufen.
Typische Anzeichen einer nachlassenden Batterie sind:
- Das Start-Stopp-System kann sich vorübergehend deaktivieren, wenn der Ladezustand niedrig ist oder die aktuellen Betriebsbedingungen (z. B. Temperatur, Last usw.) einen Start-Stopp-Funktion nicht erlauben.
- Der Motor startet träge, der Anlasser dreht langsam.
- Das Kombiinstrument flackert beim Startversuch.
- Radio oder Infotainment können instabil arbeiten oder sich bei Spannungseinbrüchen neu starten.
- Die Unterstützung der elektrischen Servolenkung kann vorübergehend nachlassen; bei niedriger Bordspannung kann zudem eine EPS-Warnmeldung erscheinen.
- Warnmeldungen zu ESP, ABS und EPS können auftreten, auch infolge eines Spannungseinbruchs – eine Diagnose ist jedoch erforderlich.
- Nach einigen Stunden Standzeit liegt die Spannung unter ca. 12,2 V (das entspricht ungefähr 50 % Ladezustand; lässt sich leicht mit einem Multimeter prüfen).
- Das Scheinwerferlicht wirkt im Leerlauf dunkler.
- Beim Startversuch sind typische Klickgeräusche zu hören.
Wichtig: Einige dieser Symptome können vorübergehend verschwinden, sobald die normale Bordspannung wiederhergestellt ist (durch Laden oder durch den Einbau einer Batterie mit der korrekten Technologie). Treten die Anzeichen jedoch erneut auf, ist eine Diagnose des Ladesystems sowie potenzieller Verbraucher mit erhöhtem Strombedarf erforderlich.
OBD-Fehlercodes bei Opel, die mit der Batterie zusammenhängen
Bei einer schwachen Batterie gibt Opel eine Reihe von Fehlercodes aus. Hier sind die häufigsten:
Fehlercodes:
- P0562 – Niedrige Spannung im Bordnetz
- P0563 – Hohe Spannung im Bordnetz (Generator/Spannungsregler und Ladekabel überprüfen)
- P0620 – Fehler im Generatorsteuerkreis
- P1682 – Spannungsunterschied zwischen zwei Zündstromkreisen am Steuergerät (häufig bei schlechter Batterie oder schlechten Relaiskontakten)
- U0100 / U0… – Kommunikationsabbruch zwischen den Modulen (häufig aufgrund von Problemen mit der Stromversorgung/Masse, Sicherungen, Steckverbindern oder der CAN-Leitung)
- C0800 – Die Versorgungsspannung des ABS/ESP-Moduls liegt ausserhalb des zulässigen Bereichs (zu niedrig/zu hoch), wodurch ABS/TC deaktiviert werden können
- C0561 – „System Disabled Information Stored“/„Invalid Serial Data Received“ (ABS/ESP als Folge einer anderen Ursache deaktiviert; Primärcode suchen)
- B1517 – Die Batteriespannung liegt laut BCM ausserhalb des Normbereichs (zu niedrig/zu hoch)
Tipp: Überprüfen Sie vor dem Austausch teurer Steuergeräte immer den Zustand der Batterie und des Generators.
So wechseln Sie die Batterie bei Opel richtig
Schritt-für-Schritt-Anleitung:
Anleitung zum Wechsel der Fahrzeugbatterie (Opel)
Vorbereitung
- Zündung und alle Verbraucher ausschalten.
- Den Fahrzeugschlüssel/Funkschlüssel abziehen und sicher verwahren.
- 5 bis 10 Minuten warten, bevor die Arbeiten beginnen.
- Benötigtes Werkzeug: 10-mm-Schlüssel (für Batterieklemmen) und 13-mm-Schlüssel (für die Befestigung).
Ausbau der alten Batterie
- Zuerst die Minusklemme (Masse, –) abklemmen und zur Seite legen.
- Anschliessend die Plusklemme (+) abklemmen, zur Seite legen und isolieren.
- Die Batteriebefestigung (meist mit 13 mm) lösen.
- Falls vorhanden, den Entlüftungsschlauch abziehen.
- Die Batterie vorsichtig herausnehmen.
Einbau der neuen Batterie
- Die Batterieklemmen (Pole) gründlich reinigen (idealerweise mit einer Polbürste).
- Die neue Batterie einsetzen und dabei die Polarität (Plus/Minus) prüfen.
- Den Entlüftungsschlauch (falls vorgesehen) anschliessen.
- Die Batterie fest und sicher befestigen.
Anklemmen der Batterie
- Zuerst die Plusklemme (+) anschliessen.
- Anschliessend die Minusklemme (Masse, –) anschliessen (hierbei kann ein kleiner Funke entstehen).
- Die Klemmen festziehen. Achtung: Nicht überdrehen, da Blei weich ist und sich leicht verformen kann.
- Tipp: Tragen Sie Polfett oder technische Vaseline auf die Klemmen auf, um Korrosion (Oxidation) vorzubeugen.
Kontrolle
- Ruhespannung: Nach einigen Stunden Standzeit sollte die Spannung einer voll geladenen Batterie ca. 12,6–12,8 V betragen.
- Ladespannung: Nach dem Starten des Motors sollte die Ladespannung in der Regel ca. 13,8–14,8 V messen. Beachten Sie, dass moderne Lademanagementsysteme diesen Wert variieren können.
Wichtige Schritte nach dem Wechsel
- Fensterheber-Initialisierung: Wurde die AUTO-Funktion der Fensterheber zurückgesetzt, muss diese neu initialisiert werden. (Oft geschieht dies, indem man das Fenster ganz herunter- und hochfährt und die Taste für einige Sekunden gedrückt hält. Beachten Sie die Anleitung Ihres Modells.)
- Batterie-Registrierung (Start-Stopp/BMS): Bei manchen Modellen mit Start-Stopp-System oder Batteriemanagementsystem (BMS) kann eine Registrierung der neuen Batterie mithilfe eines Diagnosescanners notwendig sein.
Batterieregistrierung bei Opel
Das Anpassen oder Zurücksetzen des Batteriesensors ist bei modernen Opel-Modellen unerlässlich, insbesondere bei Fahrzeugen mit Start-Stopp-Systemen (im Wesentlichen ab 2010, etwa bei den Plattformen Astra J, Insignia oder Mokka).
Diese Fahrzeuge nutzen ein Batteriemanagementsystem (BMS), welches den Zustand der Batterie überwacht, den Ladestrom regelt und die Lichtmaschinenbelastung steuert.
Wird die Batterie ohne diesen Schritt einfach nur getauscht, erkennt das System die neue Batterie oft weiterhin als „alt“. Die Folge ist, dass der Ladestrom begrenzt oder das Start-Stopp-System deaktiviert wird, was zu einer chronischen Unterladung der neuen Batterie führen kann.
Vorgehensweise: Bei Opel beinhaltet der Prozess in der Regel das Zurücksetzen der Parameter des BMS-Sensors oder die Auswahl des korrekten Batterietyps und der Kapazität (AGM/EFB), anstatt wie bei Marken wie Audi oder BMW die Seriennummer eingeben zu müssen.
Ausrüstung:
- Tech2: Für ältere Modelle (Astra G, Astra H, Zafira B, Vectra C, Corsa C).
- GM MDI / MDI 2 (mit GDS2-Software oder Service Box / DiagBox): Offizieller Standard für alle Opel-Modelle ab 2009–2010 (Astra J, Insignia A, Zafira C).
- Universelle Scanner: Autel MaxiSYS, Launch X431.
- Amateur-Adapter: OP-COM (unterstützt viele Funktionen), teilweise OBDeleven.
Kosten und Alternativen: Der offizielle Service verlangt für diesen Vorgang zwischen 40 und 80 CHF.
Wichtiger Hinweis: Bei zahlreichen Opel-Modellen (GM-Plattformen) ist eine Selbstadaptation der Batterie möglich. Wenn das Fahrzeug nach dem Batteriewechsel für mindestens vier Stunden geschlossen und unberührt bleibt, kann der Stromsensor an der Klemme die Parameter der neuen Batterie eigenständig neu berechnen. Dennoch garantiert ein Zurücksetzen mittels Scanner die sofortige und korrekte Funktion aller Systeme.
Häufig gestellte Fragen
Wozu ist die Registrierung der Batterie bei Opel überhaupt notwendig?
Ist das Fahrzeug mit einem Batteriemanagementsystem (BMS) oder einem Batteriesensor ausgestattet (häufig bei Start-Stopp-Systemen), berücksichtigt dieses die „Alterung“ der Batterie und passt die Ladeparameter entsprechend an.
Nach einem Batteriewechsel ist es zwingend erforderlich, das System zu registrieren oder zurückzusetzen (sofern vorgesehen), damit es die neue Batterie erkennt. Andernfalls arbeitet das System weiterhin mit den alten Parametern, was zu einer suboptimalen Steuerung der Lade- und Start-Stopp-Funktion führt. Die Folge kann eine verminderte Lebensdauer der neuen Batterie sein.
Was passiert, wenn eine neue Batterie ohne Registrierung eingebaut wird?
Verfügt Ihr Opel-Modell über eine BMS-Anpassung, wird die Batterie ohne Registrierung möglicherweise als „alt“ eingestuft. Dies kann zu einer suboptimalen Ladung (Unterladung) führen. Infolgedessen kann es vorkommen, dass die Start-Stopp-Funktion zeitweise ausfällt. Zudem können aufgrund des Spannungsabfalls Warnmeldungen für ESP/ABS/EPS oder Störungen im Multimediasystem auftreten.
Kann man AGM anstelle von EFB einbauen?
Eine Umstellung auf eine AGM-Batterie ist empfehlenswert. AGM-Batterien bieten eine längere Lebensdauer und schnellere Ladezyklen. Beachten Sie jedoch, dass beim Registrierungsprozess der Batterietyp in den BMS-Einstellungen angepasst werden muss. Dies ist notwendig, da AGM-Batterien einen anderen Lademodus als EFB-Batterien benötigen.
Kann man EFB anstelle von AGM einbauen?
Nein, das ist nicht gestattet. EFB-Batterien sind für die hohen Rückgewinnungsströme (Ladevorgänge beim Bremsen) des Opel-Systems, das auf AGM-Technologie basiert, nicht ausgelegt. Die Verwendung einer solchen Batterie würde schnell zu Überhitzung und einem Defekt führen.
Kann man eine konventionelle Blei-Säure-Batterie anstelle einer EFB/AGM-Batterie einbauen?
Nein. Sie hält den Start-Stopp-Zyklen und den hohen Ladeströmen nicht stand. Die Lebensdauer einer solchen Batterie beträgt nur wenige Monate.
Kann man die Kapazität der Batterie erhöhen (von 70 Ah auf 80 Ah)?
Ja, sofern die Abmessungen, die Polanordnung und der Typ der Batterie übereinstimmen. Der Opel-Generator kann in der Regel Batterien mit 80–85 Ah problemlos laden. Es ist jedoch ratsam, eine Kapazität zu wählen, die den Herstellerempfehlungen möglichst nahekommt. Wenn Ihr Modell eine Batterieregistrierung oder eine BMS-Rücksetzung erfordert, müssen die tatsächliche Kapazität und der Typ der neuen Batterie angegeben werden.
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*Gilt nicht für großformatige Autoteile